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ausgelöster Heimrauchmelder - Wiesenweg
12.05.2017 um 03:34 Uhr
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Umgestürzte Bäume, abgeknickte Äste, lose Trümmerteile: Orkantief „Niklas“ brachte den Feuerwehren viel Arbeit. Nach den Erfahrungen vergleichbarer bundesweiter Sturmtiefs wie „Kyrill“ im Januar 2007 wird sich die Zahl der Feuerwehreinsätze in ganz Deutschland auf mehrere zehntausend belaufen. 

Schätzungsweise bis zu 100.000 Feuerwehrleute waren bundesweit im Einsatz. „Ich bedanke mich sehr herzlich bei allen Feuerwehrangehörigen, die ihre Freizeit oder Arbeitszeit im Einsatz für die Bevölkerung verbringen!“, zollte DFV-Präsident Hans-Peter Kröger der gezeigten Leistung Respekt. „Die Feuerwehren in Deutschland haben bei ,Niklas‘ ihren schlagkräftigen Einsatz bei Unwetterlagen unter Beweis gestellt“, erklärte Kröger. Unterstützt vom Technischen Hilfswerk, den Rettungsdiensten und der Polizei, aber auch in enger Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen, Straßenmeistereien und kommunalen Bauhöfen haben die Feuerwehren vor allem akute Gefahrenstellen beseitigt und die wichtigsten Straßen und Bahnstrecken von umgestürzten Bäumen, Dach- und anderen Trümmerteilen geräumt. Leider wurde dabei in Nordrhein-Westfalen ein 23-jähriger Feuerwehrmann durch einen umstürzenden Baum lebensgefährlich verletzt. In Niedersachsen verunglückte ein Feuerwehrfahrzeug durch eine plötzliche Sturmböe. Die Freiwilligen Feuerwehren bildeten nicht nur in der Fläche das Rückgrat des Katastrophenschutzes, sondern wurden auch in vielen Städten, in denen die Berufsfeuerwehr das Tagesgeschäft abwickelt, zur Abarbeitung der Einsatzspitzen in Anspruch genommen. So wurden etwa aus München und Berlin jeweils weit mehr als 1.000 unwetterbedingte Einsätze gemeldet. Kröger: „Dies zeigt einmal mehr die Wichtigkeit von Personalreserven für das flä- chendeckende Feuerwehrsystem in Deutschland.“