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Die Stadt Braunschweig hat einen Vertrag mit Kampfmittelbeseitigern geschlossen, um in Broitzem nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg zu suchen.

Seit einiger Zeit lässt die Bauverwaltung das Stadtgebiet nach Blindgängern aus dem Zweiten Weltkrieg absuchen. Die Suche begann im Norden der Stadt. Nun wird sie demnächst in Broitzem fortgesetzt.

Um die Blindgänger zu finden, sind Luftbilder von Bombenabwürfen ausgewertet worden. 150 Stellen wirken verdächtig und müssen nun genauer untersucht werden. Ob es sich tatsächlich um Blindgänger handelt, das weiß man nicht.

Wie Broitzems Heimatpfleger Dieter Heitefuß berichtet, sei der Ort sehr wohl bombardiert worden. Einige Höfe seien getroffen worden, auch das Dach der Kirche wurde beschädigt, in der Rentensiedlung habe es vier Tote gegeben. Eine Luftmine hatte ein Wohnhaus völlig vernichtet.

Dass Bomben fielen, so berichtet Heitefuß, habe in erster Linie daran gelegen, dass „sich Braunschweigs Militärflughafen in unmittelbarer Nähe von Broitzem befand“.

Fallschirmjäger wurden dort während des Kriegs ausgebildet. Weitere Ziele waren zudem das ehemalige Mosaikplattenwerk an der Marienberger Straße, das auf Kriegsproduktion umgestellt hatte, sowie das nahe Hugo-Luther-Werk. Viele Fehlabwürfe, sagt Heitefuß, habe es natürlich auch gegeben.

Wo nun genau gesucht wird, ist noch nicht klar. Heitefuß berichtet von einem stürmischen Wachstum des Orts: „Bei Kriegsende hatte Broitzem rund 900 Einwohner. Mittlerweile sind es jedoch schon 6000 Einwohner.“ Die Stadtverwaltung kündigt an, dass bereits im Januar mit der Suche begonnen werde. Das sei jedoch abhängig vom Wetter.

Quelle: Braunschweiger Zeitung